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Tattoos – Körperkunst mit Nebenwirkung

Momente, die das eigene Leben verändern und prägen, trägt man gerne bei sich. Für manche reicht ein Foto, andere entscheiden sich für ein Tattoo. Egal ob der Name des Liebsten, ein Porträt der Tochter oder das Logo der Lieblingsmannschaft. Die Entscheidung, das geliebte Motiv auf seinem Körper zu verewigen, ist schnell getroffen und das nächste Tattoostudio gleich um die Ecke.

Im Tattoo Tempel München treffen wir auf Thomas März.
Vor 7 Jahren eröffnete der waschechte Münchner mit seinem Bruder Stephan das Tattoo Studio am Rosenheimer Platz. Mit seinen Kunden teilt er die Leidenschaft für die Körperkunst und versteht, dass Gedanken an Nebenwirkungen oft verdrängt werden – jedoch existieren.

Auch wenn Tattoos schon lange nichts Ungewöhliches mehr sind, bringen sie, vor allem im Berufsleben, große Probleme mit sich.
Im The Rilano Hotel München kommen Absagen, aufgrund eines Tattoos, nicht vor. Ganz im Gegenteil: Managing Partner Holger Behrens führt das dynamische Unternehmen seit vier Jahren und setzt auf Individualität.

Doch mit seiner toleranten Sichtweise, steht Herr Behrens so gut wie alleine da. Leider sorgen Tattoos noch immer für Diskussionen in unserer Gesellschaft. Schiefe Blicke, Vorurteile und Probleme bei der Jobsuche. Negative Erfahrungen die auch unsere Studienkollegin Christina gemacht hat. Sie liebt ihren mit bunten Sternen bedeckten Körper, wurde jedoch schon des Öfteren auf die Probe gestellt.


Doch was ist zu tun, wenn es unmöglich scheint, die gestochene Tätowierung zu verdecken? Nich selten wird von skurrilen Tattoopannen berichtet. Schreibfehler, Jugendsünden oder der Name des Verflossenen. Da muss ganz klar ein Plan B her. So scheuen Betroffene weder Kosten noch Schmerzen um das unlieb gewordene Motiv zu entfernen. Als effizienteste Methode hat sich die Laserbehandlung bewährt.
Nina Strehl ist Inhaberin der Cleanskin Filiale in Freising. Sie beschäftigt sich täglich mit dem Weglasern von Tattoos. Im Skypeinterview verrät uns die Expertin was hinter dem Laser steckt und was die Lasertherapie tatsächlich bewirkt.

Eine Entscheidung, die man mit Sicherheit zweimal überdenken sollte, denn häufig zieren nach der Behandlung Narben, anstelle der Tattoos den Körper.

Und nicht zu vergessen: Ein Tattoo verändert zwar den Körper, aber nicht den Charakter oder die Kompetenz einer Person.

Ein nicaraguanischer Nachrichtensender wirbt genau dafür auf seiner Facebookseite.

„Las Apariencias engañan“ = „Der Schein trügt“! Das ist die Kernaussage des Senders 100% Noticias!
Egal ob Hausfrau, Grafiker, Fotograf oder Ärztin: Tattoos machen eine Person nicht weniger professionell!

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